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Lippenherpes?

Gar kein Problem mit Herpes Patch!
Behandlung mit einem Herpespflaster

Behandlung mit einem Herpespflaster

Die Trusetal-Markenherpespflaster Herpes Patch bekämpfen die Symptome von Lippenherpes zuverlässig und lindern das unangenehme Kribbeln und Brennen der Herpesinfektion. Sie schützen die betroffene Hautstelle und versorgen sie konstant mit Feuchtigkeit. Dadurch wird die Wundheilung beschleunigt. Zusätzlich sorgen sie dafür, dass keine weiteren Bakterien oder Verunreinigungen von außen an die betroffene Stelle gelangen.

Die transparenten Hydrokolloid-Patches legen sich wie eine zweite Haut auf die Wunde und schließen sie sicher ab. Herpes Patch lässt die Haut atmen und ist optisch absolut unauffällig. Die Eigenschaften des enthaltenen Ringelblumenextrakts machen das äußere Hautgewebe der Lippen geschmeidig, fördern den natürlichen Heilungsprozess und führen zur Linderung des lästigen Juckreizes.

Die robuste, praktische Box beinhaltet 15 Patches mit einem Durchmesser von je 15 mm. Besonders praktisch ist der dazugehörige kleine Spiegel – perfekt für die Anwendung unterwegs.

Anwendung:

Herpes Patch darf nicht in Kombination mit Cremes verwendet werden, da fetthaltige Produkte die Haftung beeinträchtigen und sich das Pflaster von der Haut wieder ablösen könnte.

  1. Stellen Sie sicher, dass die zu beklebende Hautstelle sauber, trocken und fettfrei ist.
  2. Nehmen Sie das Patch aus der Verpackung.
  3. Entfernen Sie die silikonisierte Schutzfolie; eine Schlitzung auf der Folie sorgt für ein einfaches Handling.
  4. Kleben Sie das Patch auf die Herpesbläschen und achten Sie darauf, dass Sie nicht mit den Fingern an die klebenden Stellen kommen. Benutzen Sie den beiliegenden Spiegel als Hilfe zum korrekten Aufkleben.
  5. Drücken Sie das Patch sanft auf der Haut fest, um die Haftung zu verbessern.
  6. Ziehen Sie die weiße Schutzfolie ab.
  7. Ersetzen Sie das Pflaster, sobald es sich abzulösen beginnt. Die Haltbarkeit variiert von Person zu Person und ist abhängig von der Einsatzart.

Gebrauchs- und Hygienehinweise:

  1. Berühren Sie die herpesbefallenen Hautpartien nicht mit den Händen.
  2. Falls Sie versehentlich ein Bläschen berührt haben, greifen Sie sich in keinem Fall in die Augen. Waschen Sie umgehend und gründlich die Hände.
  3. Verwenden Sie keine Gläser, Küchengeräte, Lippenstifte, Zahnbürsten oder Handtücher zusammen mit anderen Personen, um eine Ansteckung zu vermeiden.
  4. Herpes Patch eignet sich zur Behandlung von Lippenherpes, Mitessern und Kleinstwunden im Gesichtsbereich. Verwenden Sie das Pflaster nicht im Mund, auf Schleimhäuten oder bei Genitalherpes.
  5. Während der Anwendung des Patches können Sie essen und trinken.
  6. Verwenden Sie die Patches nicht mehrmals.

Was ist Lippenherpes?

Lippenherpes oder auch Herpes labialis ist weltweit die häufigste Infektionskrankheit der Haut. Die Herpesbläschen auf der Lippe werden durch bestimmte Herpesviren ausgelöst, die etwa 85 Prozent der Weltbevölkerung in sich tragen. Bei drei von zehn Betroffenen bricht regelmäßig Herpes labialis in Form von Herpesbläschen an der Lippe aus. Die verursachenden Erreger sind Typ 1 und Typ 2 des sogenannten Herpes-simplex-Virus (humaner Herpesvirus). Die bekannteste Form von Herpes, der durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1 ausgelöst wird, ist Herpes labialis. Neben den Lippen können auch andere Teile im Gesicht oder am Körper von Herpes betroffen sein. Herpes nasalis äußert sich in Form von Herpesbläschen an der Nase. Bei Herpes simplex facialis ist das Gesicht insgesamt befallen, bei Stomatitis herpetica die Mundschleimhaut. Gelangen die Herpesviren in das Auge kann es zu Keratoconjunctivis herpetica kommen, einer Entzündung der Augenbindehaut. Auch Genitalherpes kann durch den Herpes-simplex-Virus ausgelöst werden.

Kommt es zum Ausbruch der Infektion, kann ein Arzt sehr schnell erkennen, ob es sich dabei um Lippenherpes handelt. Die typischen Herpesbläschen an den Lippen der Betroffenen sind entzündet und verursachen unangenehme Schmerzen. Häufig sind sie mit eitrigen, verkrusteten Belägen überzogen. Bevor die Herpesbläschen sichtbar werden, verspürt der Patient einen Reizzustand und Überempfindlichkeit sowie Juckreiz an den Lippen. Die Herpesbläschen kündigen sich meist mit einem lokalen Spannungsgefühl an. Nachdem die Bläschen aufgeplatzt sind, beginnt die Schorfbildung, die ebenfalls mit einem unangenehmen Juckreiz einhergeht. Neben den Symptomen an der Lippe sind auch geschwollene Lymphknoten ein Indikator für Herpes labialis. Um den genauen Herpesvirus bestimmen zu können, muss der Arzt eine Blutprobe entnehmen. Darüber lässt sich ermitteln, ob es sich um Typ 1 oder Typ 2 des Herpesvirus handelt. Ist die Blutprobe positiv für einen der Virentypen, bedeutet dies nicht automatisch, dass aktuell eine akute Erkrankung an Lippenherpes vorliegt.

Verlauf und Behandlung von Lippenherpes

Typisch für einen Befall mit einem Herpesvirus ist der wiederkehrende Verlauf. Bei der erstmaligen Herpesinfektion können die Viren meist unbemerkt in den Körper eindringen. Von der Stelle der Infektion breiten sie sich über die Nervenleitbahnen hin zu den Nervenknoten aus. Ein intaktes Immunsystem ist bei der ersten Infektion in der Lage, die Viren vollständig vom Ort der Infektion zu entfernen. Ein Teil der Viren bleibt jedoch in der DNA der Nervenzellen – für das Immunsystem unerkennbar – zurück. Dadurch bleibt der Herpesvirus im Körper und kann jederzeit neu ausbrechen. Eine Reaktivierung der Herpesviren ist bei einem geschwächten Immunsystem durch verschiedene Ursachen möglich. Hautreizungen, Verbrennungen oder ein Sonnenbrand können die Haut irritieren und den Herpeserregern Raum für eine erneute Infektion bieten. Außerdem können die Herpesbläschen durch Stress, Hormonschwankungen oder Fieber hervorgerufen werden. Bei Tumorerkrankungen und bakteriellen Lungenentzündungen wird das Immunsystem meist so stark geschwächt, dass Lippenherpes auch in diesen Fällen häufig erneut auftritt.

Während einer Schwangerschaft und bei Kleinkindern ist besondere Vorsicht geboten. Der Virus kann während der Schwangerschaft oder bei der Geburt auf das Baby übertragen werden. Eine akute Erkrankung der Mutter an Lippenherpes oder anderen Formen von Herpes kann für das Kind sehr bedrohlich werden. Bei Neugeborenen und Kindern können die Herpesviren eine Gehirnentzündung auslösen. Da Lippenherpes ansteckend ist, wird bei einer akuten Infektion mit Herpesbläschen allgemein zu Vorsicht geraten. Der Virus überträgt sich durch Tröpfcheninfektion oder Schmierinfektion. Zum Schutz sollten Patienten die Herpesbläschen nicht berühren. Falls es doch einmal vorkommt, sind die Hände gründlich zu waschen und zu desinfizieren. Auch von Menschen, die keine sichtbaren Symptome aufweisen, geht ein gewisses Ansteckungsrisiko aus. Die Inkubationszeit, also von der Infektion bis zum Ausbruch der Erkrankung, beträgt meist zwei bis zwölf Tage.

Beim Auftreten von Lippenherpes reicht es in der Regel aus, spezielle Herpespflaster zu verwenden. Hierdurch werden die Herpesbläschen geschützt und der natürliche Wundheilungsprozess kann beginnen. Ist der Lippenherpes jedoch sehr ausgeprägt, besonders störend und schmerzhaft für den Betroffenen, wird oft zusätzlich zu den Herpes-Patches ein virenhemmendes Medikament verschrieben. Meist handelt es sich dabei um den Wirkstoff Aciclovir, der entweder in Form einer Salbe oder als flüssige Substanz indiziert wird. Wird Aciclovir vom behandelnden Arzt als Salbe verordnet, kann während der Anwendung kein Herpes-Patch aufgeklebt werden. Im Anschluss an die Salbenbehandlung aber begünstigt die Verwendung eines Herpespflasters auf Hydrokolloid-Basis den Heilungsprozess. Nur in schweren Fällen wird das flüssige Aciclovir durch eine Injektion verabreicht.

Eine vollständige Heilung des Herpesvirus ist zwar nicht möglich, da die Viren nach der Erstinfektion ein Leben lang im Körper des Betroffenen bleiben, die Symptome aber sind behandelbar. Herpes Patch hilft zuverlässig bei Lippenherpes und sorgt für konstante Feuchtigkeit. So entsteht ein optimales Milieu für die Wundheilung.